Im Rahmen des Projekts „Reaktivierung Homburg – Zweibrücken“ müssen in den Jahren 2025 und 2026 sämtliche Reptilien aus den Umbaubereichen eingefangen und in geeignete Ersatzhabitate umgesiedelt werden. Insgesamt betrifft dies eine Strecke von rund 6,3 Kilometern.
Mit einer Verzögerung von 3,5 Monaten konnte der Abfang nun endlich beginnen. Am 17. Juli machte sich das gesamte UBB-Team frühmorgens auf den Weg zum Bahnhof Homburg, um mit der Umsiedlung der ersten Tiere zu starten.
Selbstverständlich darf bei einem solchen Arbeitseinsatz auch der Spaß und das Teambuilding nicht zu kurz kommen. In Kleingruppen wurden über drei Runden hinweg Fragen zu den einzelnen Teammitgliedern beantwortet – was in den gemeinsamen Pausen für viele interessante Gespräche und neue Einblicke sorgte.
Nach getaner Arbeit ging es am Nachmittag in eine Eisdiele, gefolgt von einer kurzen Besichtigung der Strecke. Ein besonderes Highlight war die Kontrolle eines Haselmaustubes: Tatsächlich wurde eine Haselmaus in ihrem Nest angetroffen und konnte erfolgreich umgesiedelt werden.
Am Abend traf sich das Team zu einem gemeinsamen Essen mit regionalen Spezialitäten. Der anschließende Verdauungsspaziergang führte auf den Homburger Schlossberg und fand seinen Ausklang in einer Cocktailbar, bevor alle müde, aber zufrieden ins Hotel zurückkehrten.
Der zweite Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück, sodass mit neuen Kräften weitere Mauereidechsen gefangen und umgesiedelt werden konnten.
Alles in allem war es ein gelungener Arbeitseinsatz, und manch eine*r sprach sogar von einem „Ausflug“, den es 2026 unbedingt zu wiederholen gilt.