Artenschutz am Tunnel Rastatt

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Die Deutsche Bahn baut mit Hochdruck den Tunnel Rastatt für die Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel. Im Vorfeld der Maßnahme wurden zwischen Mitte März und Anfang Juli insgesamt rund 630 Amphibien und 1.100 Reptilien abgesammelt und in neue vorbereitete Quartiere umgesiedelt. Die Fachleute von Mailänder Consult hatten hierzu einen drei Kilometer langen Trassenbereich eingezäunt und innen 320 Eimer zum Abfangen der Amphibien eingegraben, die täglich kontrolliert wurden. Außerdem wurden den Tieren 60 sogenannte Fangbretter im Sohlenbereich der künftigen Trasse als Versteckmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, die ebenfalls regelmäßig untersucht wurden.

Die Amphibien waren hauptsächlich durch streng geschützte Kreuz- und Knoblaukröten, vereinzelt auch durch Erdkröten, vertreten. Neben zwei Ringelnattern wurden beim Artenspektrum der Reptilien ausschließllich Zauneidechsen vorgefunden, für die bereits ein Jahr vorher geeignete Lebensräume mit Totholzhaufen und Sandlinsen geschaffen worden waren. Die Maßnahmen waren eng mit den Naturschutzbehörden im Regierungspräsidium Karlsruhe und im Landratsamt Rastatt abgestimmt.

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    Thema: Aus- und Weiterbildung

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    Thema: Eisenbahnen

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